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Bildungsangebote
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ROTHENBURG/HALL – Eine grenzüberschreitende „lernende Region“ wollen die Politiker und Behörden aus den Landkreisen Schwäbisch Hall und Ansbach zusammen mit freien Trägern und engagierten Firmen aus dem Bildungsbereich ins Leben rufen. Vorgabe und Richtlinien kommen vom Bundesbildungsministerium. Bis zu 300000 Euro werden voraussichtlich als Fördergeld bereitgestellt. Am Dienstag fand eine vorbereitende Arbeitskonferenz aller Interessierten in der Bauakademie Feuchtwangen statt.

Schon im Februar hatten die Landräte Dr. Schreiber, Ansbach, und Ulrich Stückle, Hall, verkündet, man wolle künftig in Sachen Bildung an einem Strang ziehen, dazu gemeinsame Projekte entwickeln und das von der Bundesregierung bereitgestellte Geld zur Förderung einsetzen. „Lernende Regionen, Förderung von Netzwerken“ heißt offiziell das im Oktober 2000 gestartete Programm des Berliner Ministeriums. Bis 2006 sollen voraussichtlich rund 118 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, davon allein 51 Millionen aus dem Europäischen Sozialfonds.

Nach einem presse- und öffentlichkeitswirksamen Auftakt vor einem halben Jahr durch die Kreispolitiker ging es nun an die Vorarbeit. Es galt Projekte zu definieren. Erste Bilanz zu den Vorschlägen zogen am Dienstag rund 30 Vertreter der unterschiedlichsten privaten und öffentlichen Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen, darunter die Fachhochschulen ebenso wie EDV-Vermittler und aus Rothenburg das Rotabene-Medienhaus.

Wie in solchen Fällen gewohnt lassen die Förderrichtlinien aus Berlin viel Interpretationsspielraum. Und so war es nicht einfach erste Projektgruppen aus den 27 Ideen herauszukristallisieren. Ekkehard Schwarz von der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Ansbach und Heinz Kastenholz sowie Werner Schmidt von der gleichnamigen württembergischen Einrichtung erläuterten nochmals den groben Rahmen und sondierten die Vorschläge.

Es bildeten sich Arbeitsgruppen für die Bereiche Wiedereingliederung (besonders in der Landwirtschaft mit Vorstellungen von der IT-Landfrau bis zur City-Logistikerin) für „Transparenz“(E-Learning, Datenbank, Kommunikation etc., ferner für „Benachteiligte“ (Beschäftigungsmodelle, Lernshops, Lern- und Medienmobil) und für Auszubildende. Bis Oktober sollen die Teams ihre Aufgaben konkreter fassen, daraus wollen die Wirtschaftsförderer dann die Antragstellung für Dezember formulieren, um ans Geld zu kommen.

Bestandsaufnahme wichtig

Aus den Redebeiträgen wurde deutlich, dass vieles noch unklar ist, erst exakt definiert werden muss. Vor allem hält man eine Bestandsaufnahme in den einzelnen Bereichen für notwendig, um nicht Angebote zu schaffen, die es vielleicht in ähnlicher Form schon irgendwo gibt oder die dann keine ausreichende Nachfrage finden. Schließlich möchte der Geldgeber langfristige Lösungen, die sich später selbst tragen und leistet nur die Anschubfinanzierung.

Als ersten Erfolg kann man bislang verbuchen, dass es überhaupt gelungen ist zuständige Leute aus beiden Bundesländern an einen Tisch zu bringen. Etwas Neues soll im Bildungsbereich entstehen, vielseitig zusammenarbeitend verknüpft und auf Nachhaltigkeit ausgelegt, betonte Werner Schmidt. Kein leichtes Unterfangen.

ROLF DIBA

Fränkischer Anzeiger, 24.7.2002
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© 2000-2018 rolf diba, letzte Aktualisierung: 09.10.2003 14:57 Uhr

 

 

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